Band

Wenn schon scheiße, dann mit Schwung – die Tour 2009

Mit Schwung spielt Streugut die ganze Nacht, kein Zweifel. Von scheiße kann bei der Band musikalisch allerdings keine Rede sein. Ursache für diesen Ausdruck könnten eher die zwei frischgebackenen Rock‚n’Roll-Papas sein, die die Leidenschaft am Wickeln ihres Nachwuchses derzeit am liebsten mit der ganzen Welt teilen würden.

Von diesen zärtlichen Gefühlen merkt das Publikum bei einem Gig aber wenig. Auf die Ohren gibt’s Songs, bei denen kein Kopf oder Fuß mehr stillhält. Dennoch ist für fast jeden Musikgeschmack etwas dabei – von Rock und Pop über Soul bis hin zu Ska. Auf abgegriffene Evergreens für Mittvierziger wartet das Publikum vergeblich.

Das Repertoire umfasst vielmehr Lieder von den Ärzten, Metallica, Rage Against the Machine, Sportfreunde Stiller, Lenny Kravitz, Fury in the Slaughterhouse, Green Day, U2, Bob Marley, Echt und viele mehr.

Einziges Auswahlkriterium: es macht Spaß. Denn der Spaß, der den Westerwäldern auf der Bühne ins Gesicht geschrieben steht, steckt in Nullkommanix auch das Publikum an.

Mit Streugut entstand 1999 in den erfrischenden Höhen des Westerwalds eine Band, die bei keinem Event fehlen sollte. Veranstalter buchen die Band zu den verschiedensten Anlässen: Kirmes oder Kerb, Äbbelwoifest, Hochzeiten und Geburtstage, Fasching, Hessentag, Jubliäen und Open-Air-Konzerte. Streugut spielt fast überall, bis der letzte Gast die Tanzfläche verlassen hat.

Letztlich verlässt Streugut die Bühne nach dem mehrstündigen Programm selten, ohne mindestens ein paar Zugaben gespielt zu haben.

Die Männer hinter den Instrumenten sind: Gitarre: André Leuninger und Marco Weser, Drums: Stefan Vogelsang, Bass: Adrian Buhlmann, Gesang: Peter Reichart. Hin und wieder kann das geübte Ohr auch eine Mundharmonika oder ein Kazoo heraushören.